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Vom Tool-Zoo zum digitalen Ökosystem in der Gastro

🎙️ Zu Gast: Dr. Volker Glaeser und Dr. Marc Mangold, Dish Digital Solutions

In dieser Podcast Episode von #digitalrenovieren begrüßt Christian Fiedler zwei Experten, die die Gastronomie-Welt aus einer digitalen Perspektive neu denken: Dr. Volker Glaeser (CEO) und Dr. Marc Mangold (CSMO) von Dish Digital Solutions. Als Digital-Einheit der Metro AG unterstützen sie Gastronomen weltweit dabei, die Komplexität ihres Alltags durch smarte Tools zu meistern.

Die Herausforderung im Gastgewerbe: Komplexität vs. Handwerk

Die Gastronomie steht vor massiven Hürden: Fachkräftemangel, steigende Kosten und die Notwendigkeit, Prozesse nachhaltig zu digitalisieren. Viele Gastronomen verbringen ihre Zeit noch mit manuellen Aufgaben wie Zettelwirtschaft in der Küche, anstatt sich auf ihr Kerngeschäft, das Gasterlebnis zu konzentrieren.

Dish: Ein digitales Ökosystem für den Erfolg

Mit fast 400.000 angeschlossenen Betrieben in 16 Ländern ist Dish einer der führenden Komplettanbieter der Branche. Ihr Ansatz? „Don’t make me think“-Produkte.

  • Sichtbarkeit: Professionelle Webseiten für eine bessere Auffindbarkeit im Netz.
  • Effizienz: Tischreservierungstools und digitale Bestellsysteme (Pick-up & Delivery).
  • Finanzen: Moderne Kassensysteme mit direkter Schnittstelle zur Fiskalisierung (z.B. DATEV) und integrierte Payment-Lösungen.

Warum Digitalisierung in Hotel und Gastro kein „Gefühlskiller“ ist

Ein häufiges Vorurteil: Technik macht die Gastronomie steril. Marc Mangold hält dagegen: Digitalisierung ist die Basis für besseren Service.

  • Durch digitale Übermittlung von Bestellungen direkt in die Küche werden Fehler vermieden und die Effizienz um bis zu 30 % gesteigert.
  • Das Personal gewinnt wertvolle Zeit zurück, um sich intensiver um die Gäste zu kümmern.
  • Datengesteuerte Entscheidungen: Dish hilft Gastronomen mit Analysen (z.B. dem „Schnitzel-Index“), ihre Preise und Speisekarten wettbewerbsfähig zu gestalten.

Das Ende der Barzahlung?

Während Deutschland beim Thema Kartenzahlung oft noch zögert, zeigt der internationale Vergleich (z.B. in Polen oder den Niederlanden), dass bargeldloses Zahlen nicht nur kundenfreundlicher, sondern für den Wirt oft auch günstiger ist. Gebühren für Bargeldeinzahlungen und der hohe Zeitaufwand beim Zählen machen „Cash“ zu einem teuren Faktor.

Fazit: Gastronomie als „Third Place“ erhalten

Das Ziel von integrierten Systemen ist es, die Gastronomie als den wichtigen „dritten Ort“ zwischen Job und Familie zu sichern. Dabei müssen die Systeme in enger Zusammenarbeit mit dem Gastgewerbe stetig direkt am Puls der Praxis weiterentwickelt.

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