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Mitarbeiter entlasten mit digitaler Gastreise vom Online-Verkauf bis Check-out

Jeder spricht von der Gastreise, oder besser noch von der Guest Journey. Digital muss sie sein, ohne Hindernisse für den Gast und zeitsparend für den Hotelier. Aber was zeichnet die perfekte Gastreise aus, in welche Schritte lässt sie sich gliedern und vor allem wie werden Prozesse im laufenden Betrieb umgestellt? Diese Fragen haben am 01. Februar 3 Experten für die digitale Guest Journey mit dem Hotelier Sören Hüppe vom arthotel bakker auf Borkum diskutiert.

Pioneers TALK mit Sören Hüppe

Gastreise vom Online-Verkauf bis zum Check-out

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Die Diskussion fand im Rahmen des Arbeitskreis Hotelimmobilien statt, wo sich regelmäßig Hospitality Experten zum interdisziplinären Erfahrungs- und Wissenstransfer treffen.

Das Unternehmenswachstum sichern

"Im ersten Schritt ging es gar nicht um den Gast, sondern um die Mitarbeiter", so Sören Hüppe vom arhotel bakker. Denn im Zuge einer Erweiterung des bestehenden Betriebs inklusive Umbau entstand sofort die Frage, woher die Mitarbeiter nehmen auf einer Insel, die ohnehin schon unter Personalmangel leidet. Die Lösung hört sich plausibel an: "Administrative Tätigkeiten und standardisierte Prozesse, die jeden Tag gleich laufen müssen digitalisiert werden, damit sich das Personal um die wesentlichen Dinge kümmern kann, von denen der Gast einen Mehrwert hat", ist Sören überzeugt und liefert auch gleich ein Beispiel. Auf einer Insel kann es passieren, dass alle anreisenden Gäste eines Tages mit derselben Fähre kommen und zum selben Zeitpunkt im Hotel eintreffen. Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Chaos, das entzerrt werden sollte. Daher fiel die Entscheidung auf CODE2ORDER, eine digitale Lösung, mit der der Check-in Prozess und andere, wiederkehrende Gästebedürfnisse während des Aufenthalts vollautomatisiert durchgeführt werden können

Offenes PMS mit flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten

In den meisten Betrieben gibt es bestehende Lösungen und wer Änderungen an einzelnen Prozessschritten vornimmt, wird schon von den Begriffen API oder Schnittstellen gehört haben. Häufig existieren die benötigten Schnittstellen zu neuen Systemen noch nicht oder sind nicht ausreichend getestet. Nach der Einführung von CODE2ORDER wollte Sören auf ein offenes System umstellen, das nach möglichst vielen Seiten erweitert werden kann. Im Unterschied zu herkömmlichen PMS Anbietern, die nur wenig Anpassungen für die eigenen Anforderungen zulassen, kommt Apaleo mit einer offenen Lösung, die flexible Erweiterungen zulässt und die bei Bedarf auch wieder deinstalliert werden können. Eine der Erweiterungen ist GauVendi, eine Lösung für den merkmalsbasierten Zimmerverkauf, die im Zusammenspiel mit der offenen Philosohie von Apaleo mit wenig Aufwand eingerichtet wurde. 

Zimmerverkauf nach Ausstattungskriterien

Mit GauVendi wird das Zimmererlebnis auf kleinste Merkmale runter gebrochen und Standardkategorien können in personalisierte Angebote umgewandelt werden. Sören beschreibt die Vorteile so: "GauVendi vergoldet das ganze System durch den konsequenten, merkmalsbasierten Verkauf der Zimmer. Damit sind die Preisstrukturierung und die Auslastungssteuerung abgedeckt, bei einer höheren Kundenzufriedenheit, weil Gäste genau wissen, was sie bekommen."

Die Diskussionsteilnehmer

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